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Dialog mit der Natur
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Eine Naturbegehung mit anschliessenden Seminar ist überall
möglich, wo weitgehend unberührte Natur dazu einlädt.
Peter Burger kommt gerne zu Seminargruppen ab 6 Personen.
Tagesseminare oder mehrtägige Begehungen.
Interesse ? Dann fragen Sie bitte per Mail an.
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Dialog mit Bäumen und Blumen
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Wenn ich "normalen" Menschen erzähle, dass ich manchmal mit
Bäumen und Blumen rede, werde ich belächelt oder für verrückt erklärt. Selbst manche Esoteriker reagieren ungläubig wenn ich spontan in Zwiesprache mit der Natur laut rede. Nur wenige können
das akzeptieren, was die Bäume und Pflanzen mir erzählen.
Sicher vom Heiligen Franz von Assisi haben sie schon gehört und dass dieser
mit den Tieren, Pflanzen und Bäumen gesprochen haben soll. Aber dies ist doch wohl mehr Märchen, sind überlieferte Geschichten aus einer fernen Zeit, von einem revolutionären Mönch, dessen
Lebensgeschichte doch recht fragwürdig sei. Von Menschen mit einem grünen Daumen, die mit ihren Pflanzen reden, haben auch schon manche gehört. Kann sein, warum nicht, ist die häufigste
Reaktion. Dass Pflanzen auf klassische Musik besser wachsen und unter Rockmusik leiden, haben auch schon einige gehört. Ist das wirklich wissenschaftlich bewiesen? So, ja, interessant. Aber
wenn da ein Mitmensch plötzlich mit Blumen und Bäumen spricht und deren Stimmen in sich hört, ist dies mehr als fragwürdig. Psychische Störung? Einbildung? Hirngespinste!
Daher schwieg ich früher lieber vor den meisten Menschen und behielt meine
Gespräche mit der Natur lieber für mich. Nur ganz wenige Sensitive erfuhren davon, wenn ich spürte, dass diese ähnliches schon erfahren haben. Da dieser kleine Kreis glücklicherweise am
Wachsen ist, begann ich so einige Geschichten aufzuschreiben, damit andere Menschen Mut finden zu ihrem persönlichen Dialog mit der Natur. Mögen meine Geschichten motivieren genauer
hinzuhören und in dieser Rückverbindung zu Gottes Natur die Heilung zu finden, die alle brauchen.
Denn jeder Baum ist unser Bruder, jede Blume unsere Schwester. Jede
Missachtung unserer Mitgeschöpfe, ist eine Missachtung unserer selbst. Solange die Natur unter unseren Handlungen leidet, werden wir als Mensch leiden. Mit der gleichwertigen Achtung unserer
Mitgeschöpfe, wächst die Harmonie in unseren Herzen und damit die Heilung von Körper, Geist und Seele.
Mit jedem Schritt greifen wir in die Natur ein. Buddhistische Mönche
entschuldigen sich täglich bei der Natur, dass ihre Füsse etwas zertreten haben. In dieser Totalität sind wir zwangsläufig zum Scheitern verurteilt, da wir auch unbewusst immer wieder
zerstörend eingreifen. Dies ist ein unveränderbarer Teil unserer menschlichen Existenz. Aber wir können dies reduzieren und in unseren Handlungen mit grösserer Achtung der Natur begegnen. In
früheren Zeiten geschah dies in heidnischen und christlichen Ritualen, was heute mit dem Erntedankfest noch ein wenig erhalten ist. Der Mensch spürte die Verbindung und Einheit mit der
umgebenden Natur. Heute ist alles
nur noch technisch geprägt. Von der vollautomatischen Pflanzmaschine bis zum leicht bewirtschaftbaren Plantagenbaum, von verkehrsgefährenden Ästen an Straßen, vom Baumumfang der über das Recht zu fällen entscheidet, bis zum entwürdigenden Beschneiden der Äste aus unserem makabren Schönheitsempfinden. Der Baum, Strauch und Pflanze wird zum Sklaven unserer Wünsche. Die Seele der Natur wird nicht erkannt, nicht verstanden, viel zu wenig geachtet. Selbst manche fühlige Esoteriker sprechen von der Gruppenseele eines Waldes und leugnen das Bewusstsein jedes einzelnen Baumes, jeder einzelnen Blume. Denn viel zu viele haben das Hinhören verlernt und übernehmen ungeprüft das, was andere behaupten. Es ist ja auch viel leichter sich dem Denken der Mehrheit anzupassen, als eigenständig zum eigenen inneren Wissen und Empfinden zu stehen. Dies erfordert Courage und kann zu einer isolierenden Ausgrenzung führen, wie dies in unserer Gesellschaft allzu oft stattfindet. Aber wenn die menschliche Population überleben und in einer gesunden Umwelt sich entwickeln will, muss jeder einzelne Mensch wieder eintauchen, in seine urpersönliche Naturwahrnehmung und den Mut haben danach bewusst zu leben.
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Konfuzius auf Sao Miguel
Mit einem Set unserer Blütenessenzen im Handgepäck tauchte ich vor Jahren so Ende Februar durch eine dunkle Wolkendecke mitten im Atlantik ein und landete auf dem Flughafen von Sao Miguel, der Hauptinsel der Azoren.
Das Wetter war völlig untypisch für diese Wetterküche Europas
und die Atmosphäre zeitweise richtig gespenstisch. Stürme peitschten Regen über die Insel, abwechselnd mit kurzem Sonnenschein, dazwischen ein weiter Regenbogen über dem
aufgewühlten Meer. In zwei verschiedenen Hotels entlud sich Energie einer deutschen Seminargruppe, zwischen Bewusstheit und Frustration. Dazwischen gab ich meine solistischen
Einlagen mit den Blütenessenzen, mit ganzheitlichen Einzelberatungen und mit Naturbegehungen.
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Durch Frank, einem auf der Insel lebenden deutschen Schreiner, kamen wir in
einen versteckten verwilderten Park mit großen Farnpalmen. Im Zentrum davon fand ich einen mächtigen Energieplatz voll einflutender kosmischer Energie und einige unserer Begleiter spürten
erstmals diese heilende Kraft einer nahezu intakten Natur. An einem weiteren Tag meditierten wir mit Bäumen und viele erlebten ein Zwiegespräch mit einem mächtigen Baum, um den wir einen
Energiekreis bildeten.
Ein weiterer Ausflug führte zum mächtigen Kratersee von Cite di Cicades, in
dem immer noch geheimnisvolle vulkanische Energien spürbar sind und bei Nichtinsulanern zu Schwindelgefühl und Kopfschmerz führen können. Der See und die Umgebung sind, abgesehen von der
Landwirtschaft und dem kleinen Dorf am See, ein fast noch unberührtes Naturparadies mit springenden Fischen und dem tausendfachen gequake von Fröschen und Kröten. Ingeborg, die mich auf die
Insel eingeladen hatte, führte uns zu einem seitlichen Teil des Sees und zu einem riesigen uralten Baum, den alle andächtig betrachteten.
Ich fragte ihn wie alt er sei? "Unwichtig!" war die Antwort.
"Du hast sicher schon sehr viel erlebt?" fragte ich erneut. "Lasst mich in Ruhe und geht weiter!" war die erneute Antwort. Aber ich konnte dies in diesem Moment nicht
akzeptieren und fragte erneut: "Alter, ehrwürdiger Baum voll unendlichem Wissen, sag mir, gibt es eine Botschaft von dir an uns?" Zuerst Schweigen und dann die Antwort des Weisen:
"Macht nicht so einen Rummel, ihr stört meine Ruhe. Das was ich weis, ist für euch nicht wichtig, denn wie wollt ihr meine Stille verstehen. Sie ist nicht in Worte zu fassen. Sie ist zu
einfach, zu wenig für Euer Denken! Geht bitte weiter und achtet meine Stille." Da gab ich respektvoll nach und teilte den Wunsch dieses Baumes der Gruppe mit. Wir verneigten uns und
verliessen schweigend die mächtige Aura des Baumes.
Ein paar Tage später erzählte mir Frank, dass er einmal eine Nacht in der
Mitte des Baumes schlief. Die auseinanderlaufenden Äste bilden in der Mitte eine Plattform und in dieser nistete sich Frank ein und erfuhr in dieser Nacht intensive, tiefe Träume. Als er am
nächsten Tag vom Baum stieg, wäre er fast herabgefallen und hatte das Gefühl per Fusstritt verabschiedet zu werden. Auch er erhielt seine Botschaft.
Ich taufte diesen mächtigen alten Baum "Konfuzius” und immer wenn ich
an ihn denke, durchflutet mich Ehrfurcht und große Achtung. Ein wahrer göttlicher Meister hat dort seinen Platz gefunden und meditiert dort seit Jahrhunderten. Überall auf unserer Erde
stehen solche "Meister der Natur" und diese kleine Geschichte soll die Aufmerksamkeit für diese besonderen Bäume schärfen. Nicht nur das Holz, die Blätter und Früchte zu beachten,
sondern auch die Seelen dahinter, die uns viel mehr geben können, als wir meist erahnen. Wir müssen nur hinhören und dem inneren Dialog vertrauen.
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